Von WordPress nach Twitter und zurück ohne Duplikate

Es gibt eine Menge WordPress-Plugins, die neue Blog-Beiträge automatisch tweeten. Zwar sollte man seinen Twitter-Account sicherlich nicht ausschließlich mit solchen automatisierten Tweets beschicken, aber zum Promoten der Blog-Beiträge ist das schon ganz nützlich.

Schwierig wird’s, wenn man den Twitter-Stream wiederum ins eigene Blog integrieren will. Ein geniales Plugin zum integrieren nahezu beliebige externen Streams, von Twitter über Flickr bis RSS ist Livestream, das ich auch nicht mehr missen möchte. Leider bietet es keine Möglichkeit, die eingehenden Streams auf Dupletten zu prüfen und zu filtern. In Bezug auf Twitter ist das einfach unpraktisch, weil die eigenen Blog-Beiträge unnützerweise gleich nochmal in der Sidebar im Livestream auftauchen. Weiterlesen »

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Firefox 3.6 unterstützt WOFF Font-Format

Firefox 3.6 wird das neue WOFF-Webfont-Format unterstützen. Zunächst hat das zwar nur idealistischen Wert, weil andere Browser erst nachziehen müssen und es aktuell auch noch keine (mir bekannten) Tools gibt, um TTF- und OTF-Fonts in WOFF umzuwandeln, aber das dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Da WOFF mit Kompression arbeitet und auch sonst für die Verwendung von Fonts auf Websites konzipiert ist, sollte der Standard bald die derzeitigen Zwischenlösungen für Fonts auf Websites ablösen. Bis dahin wird man für die Einbindung von Fonts per @font-face wohl erst einmal weiterhin auf TTF- und OTF-Fonts zurückgreifen.

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10 pragmatische Ratschläge für sichere Passwörter

Kryptische Passwörter sind Unsinn, weil man sie sich nicht merken kann. Und wenn man den gut gemeinten Ratschlägen für sprachliche Eselsbrücken („Ich gehe immer am zweiten Freitag im Monat einkaufen“ -> Igia2Fime ) folgen will, merkt man ganz schnell wie unpraktikabel das ist, wenn man sich damit mehr als nur eine Handvoll Passwörter merken will und kein ausgewiesener Gedächtsniskünstler ist.

Wer es trotzdem mit langen, kryptischen Passwörtern versucht, endet schnell in der völligen Verzweiflung oder – häufiger – mit einem Passwort-Zettel in der Schreibtisch-Schublade. Immerhin ist Letzteres sicherer als schwache Passwörter wie „Mausi“ oder „passwort“ zu verwenden. Aber vor Einbrechern, neugierigen Raumpflegern oder der eifersüchtigen Freundin schützt das wohl kaum.

Weil mich diese scheinheiligen Ratschläge von Sicherheits-Experten zur Passwortsicherheit immer wieder maßlos ärgern, will ich in diesem Tutorial einfach mal in der Praxis wirklich anwendbare Ideen und Lösungen für sichere Passwörter vorstellen.

UPDATE: Es war ja abzusehen, dass bald mal wieder aus vermeintlich berufenem Munde der Ratschlag kommt, lauter verschiedene, ewig lange Passwörter mit sinnloser Kombination aus Sonderzeichen, Zahlen und Buchstaben zu wählen. Begreift denn nicht einmal Google, dass genau diese realitätsfremden „Tipps“ das Problem noch verschärfen? Weiterlesen »

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Bildnachbearbeitung mit Photoshop verboten?

Eine spannende Diskussion, die da gerade um ein geplantes Gesetz in Frankreich entbrennt: Fotonachbearbeitung, durch die sich die Bildaussage verändert, müßte demnach bei Veröffentlichung des Fotos kenntlich gemacht werden – angeordnet per Gesetz. Naturgemäß machen sich Blogger in den USA bestenfalls lustig über diese „funny idea„, aus einem Vertipper entstand gar das neue Wort „Photostopping“.

Aber ganz so einfach scheint mir die Antwort dann doch nicht zu sein. Denn es geht hier ja um mehr also nur eine Einschränkung für die Kreativität von Fotografen und Designer. Ob man das Ganze allerdings gesetzlich regeln muss, ist eine ganz andere Frage. Um meine Meinung dazu vorweg zu nehmen: Völliger Unsinn. Sowas gehört nicht in ein Gesetz, sondern sollte unter seriösen Journalisten (und Bloggern) selbstverständlich sein.

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